Etwas über mich…

Ich erinnere mich noch genau, als ich 15 Jahre alt war, war es mein Traum, Therapeutin zu werden: Spiritualität, Ernährung und Psychologie irgendwie miteinander zu kombinieren und Menschen zu helfen, ihren Weg in diesem Leben zu finden.

Vielleicht begann dies alles durch den Einfluss meiner Mutter, die mir die Liebe zur Natur zeigte, mich mit Autoren wie Carlos Castaneda, Paracelsus, Blavatsky bekannt machte und mich mit liebevollen Massagen verwöhnte…

Als ich 18 Jahre alt wurde, hatte ich bereits mehrere Bücher über Spiritualität, Selbstentfaltung, Psychologie und Ernährung gelesen und dachte, ich wüsste bereits, wie das Leben funktioniert! So naiv von mir… Ich war noch nicht reif genug und ich wusste es. Ich wusste, dass ich zuerst an mir selber arbeiten musste, bevor ich anderen helfen kann… Darauf konzentrierte ich mich in den folgenden Jahren…

15 Jahre später, nach einem Studiumsabschluss in Hotelmanagement, der Heirat mit einem Neurowissenschaftler, meinem Umzug von Brasilien in die Schweiz und vielem mehr, war ich endlich bereit, meinen Traum zu verwirklichen. Ich bin auch viel pragmatischer geworden. Jetzt weiss ich, dass das Leben nicht wie ein Selbstentwicklungsbuch ist. Wir sind viel komplexer und es gibt kein Rezept, das für jeden passt. Im Leben geht es nicht darum, perfekt zu sein, «Erleuchtung» zu finden oder keine Fehler zu machen. Es geht viel mehr darum, sich selbst und andere zu verstehen, täglich kleine und konstante Schritte zu machen und sich in diesem Prozess zu entwickeln.

Als ich von der Naturheilkundeausbildung gehört habe, war ich ganz begeistert! Das war genau das, was ich schon immer machen wollte, ich wusste einfach nicht, wie es hiess! Die Entscheidung war schnell getroffen: Ich informierte mich über die verschiedenen Naturheilkundeschulen in der Schweiz und entschied mich intuitiv für die Heilpraktikerschule Luzern, eine Entscheidung, die ich nicht bereue.

Dort habe ich sehr gute Freundinnen gefunden, viel über Anatomie, Physiologie und Pathologie aus der Sicht der Schulmedizin gelernt (was ich sehr schätze) und ich habe auch ein gutes Grundwissen der naturheilkundlichen Methoden erhalten. Es ist bald Zeit, dieses Wissen endlich in die Praxis umzusetzen, und das macht mich unglaublich glücklich!

Ich möchte mich noch bei meinem Mann bedanken, der mich während meines Studiums sehr unterstützt hat, meiner Mutter, die mir den Weg gezeigt hatte, als ich noch ein Kind war, und allen tollen LehrernInnen (aus der Schule und aus dem Leben!), die mich durch diesen Prozess begleitet haben. Ich werde diesen Beruf von ganzem Herzen und voller Verantwortung ausüben.